Die Anforderungen an die heutige Videoüberwachung sind vielfältig. Neben den klassischen Anforderungen der Objektüberwachung entweder live oder mit Aufzeichnung wird heute auch eine gezielte Alarmierung oder die Nutzung des Videostreams im Internet gewünscht.

Aber auch andere Anforderungen rücken mehr in den Fokus. So ist es unseren Kunden wichtig ein möglichst langlebiges und ausfallsicheres System zu haben. Ein weiterer Aspekt, durch die jüngsten DDoS Angriffe populärer den je, ist die Sicherheit dieser Systeme. Zum einen werden häufig sensible Bereiche überwacht, die man vor den Augen Fremder schützen möchte, zum anderen ist die gesamte Netzwerksicherheit nur so stark wie ihr schwächstes Mitglied. So kann eine einmal kompromittierte Kamera Tür und Tor für weitere Angriffe bilden.

Um unseren Kunden in allen Punkten eine perfekte Lösung präsentieren zu können setzen wir bei der Videoüberwachung auf Kameras des Herstellers Mobotix. Diese zeichnen sich durch ihre Langlebigkeit und der sehr guten Bildqualität aus. Welche Möglichkeiten darüber hinaus bestehen möchten wir anhand eines Kundenprojekts erläutern.

Das Problem ohne Videoüberwachung

Einer unserer Kunden, ein mittelständischer Handwerksbetrieb, lagert auf seinem Gelände verschieden Bau- und Arbeitsmaterialien. In der Vergangenheit wurde hier öfters eingebrochen. Um dem entgegenzuwirken hatte der Kunde in Eigenregie günstige IP Kameras im Internet erworben und auf seinem Gelände angebracht. Leider waren bei diesen Kameras die gelieferten Bilder besonders in der Nacht nicht zu gebrauchen. Auch gab es eine besonders wichtige Kamera auf dem Gelände, die vor allem tagsüber aufgrund direkter Sonneneinstrahlung nur unzuverlässig Bilder lieferte. Eine vernünftige Alarmierung war nicht möglich, weil die Kamera durch die schlechte Sicht keine Bewegung wahrnehmen konnte.

Ein weiterer Wunsch des Kunden war der Zugriff über das Smartphone. Bei einer Alarmierung wollte er sich gerne auch von unterwegs ein Bild von der Situation machen und gegebenenfalls die Polizei verständigen. Das Problem hier: Zwar bot der Kamerahersteller eine solche Funktion an, doch leider waren seine Server öfters wegen technischer Störung oder Überlastung nicht erreichbar.

Unsere Lösung mit Hilfe der Mobotix Videoüberwachung

Bei einer ersten Begehung des Geländes haben wir gemeinsam mit dem Kunden die notwendigen Standorte besprochen. Insgesamt war es uns durch den Einsatz spezieller Weitwinkelobjektiven möglich das gesamte Objekt mit weniger Kameras auszustatten als zuvor. Für die Außenüberwachung wählten wir Kameras mit einem zusätzlichen Schwarz-Weiß-Objektiv für die Überwachung bei Nacht und einem speziellen Thermal-Objektiv. Dadurch konnte Bewegung erkannt werden auch wenn die Sonne die direkte Sicht behindert.

Mobotix M15 Thermal

Für den Innenraum setzten wir auf hemisphärische Kameras für die Deckenmontage. Damit war eine Rundumsicht gewährleistet. Auch hier konnten Kameras eingespart werden.

Mobotix C25 Hemispärisch

Bei der anschließenden Konfiguration wurden in einem ersten Schritt Alarmierungszonen definiert. Damit können Teilbereiche des Bildes auf Bewegung überwacht werden. Meist handelt es sich um Türen und Fenster. Im Falle einer Alarmierung wird im Außen- sowie im Innenbereich eine Durchsage abgespielt um den ungebetenen Gast über die Erkennung durch die Videoüberwachung und die erfolgte Verständigung des Sicherheitsdienstes zu informieren. Dadurch konnte bereits unberechtigte Personen vom Gelände verscheucht werden.

Für die Aufzeichnung setzten wir auf ein redundantes System, dass die Aufnahme auf dem internen Speicher der Kamera und auf einem externen Server ablegt. So sind die Daten auch bei einer eventuellen Sabotage geschützt.

Durch eine spezielle Software für den PC und das Smartphone sind die Kamerabilder zusätzlich jederzeit abrufbar.

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